Presseartikel:
August 2010 Queer Dancing Gala “Queer League Events” startet am 4. Dezember mit
der „Queer Dancing Gala“ eine neue Event-Serie die Akzente setzen möchte.
Tanzbegeisterte Gays und Freunde erwartet im kleinen Ballsaal Standard- und
Lateinamerikanische Musik, aufgelegt von Djane Sabine, sowie unter anderem auch ein Showprogramm der „breMENs Formation“.
Ab 22.00 h öffnet die Cocktailbar und
auch den „freestyle“ TänzerInnen wird im Wintergarten nach aktuellen Rhythmen
aus Disco, Pop, R´n B und Soulmusik ordentlich eingeheizt. Musikalische Wünsche
werden dabei durchaus erfüllt. Kartenvorverkauf:
am 04. Dezember in den La Milonga Studios
www.frauenTANZschule-bremen.de
Juli 2010 Auf der Zielgeraden zu den Gay Games – Für die „Queens“ ist das Turnier in Köln nicht der erste öffentliche Auftritt. Schon seit mehreren Jahren eröffnen sie den Frauenball in Hamburg mit einem Showauftritt und nehmen einen gewissen Erfahrungsschatz mit in den Wettkampf. Für die „breMENs“ hingegen war der Auftritt am vergangenen Sonntag die Premiere vor Publikum. Auf die Frage, ob das nicht eine enorme emotionale Herausforderung ist, vor so einer Kulisse sein Debüt zu geben, erklärt Trainerin Silvia Wetzel: „Grade für die Jungs war es gut, dass sie ihr tänzerisches Können nicht als erstes auf einer Weltmeisterschaf zur Bewertung stellen müssen. Ein Auftritt vor einem 200 köpfigen Publikum hat im Gegensatz zu einer Weltmeisterschaft doch eher den Rahmen der Trainingsbühne. Hier hatten die Tänzer die Möglichkeit ihre Aufregung in den Griff zu bekommen und den Umgang mit Publikum und Öffentlichkeit zu erproben. Bei einem Turnier gestaltet sich das schwieriger, da müssen sich die Teams aufs Parkett stellen, ihre Leistung auf den Punkt bringen und werden dafür sofort bewertet.“ Juni 2010 Endspurt der Bremer Formationen - Nur noch knapp acht
Wochen bis zum Beginn der VIII. Gay Games in Köln. Am 31. Mai 2010 wurde
die Registrierung zur Teilnahme beendet und nun beginnt für die Sportlerinnen
und Sportler die Endphase der Vorbereitung. Am 31. Juli werden
die Gay Games dann mit einer imposanten Feier offiziell im
Rhein-Energie-Stadion eröffnet. Es werden 12.000 Sportlerinnen und Sportler aus
über 70 Ländern erwartet, die für ihre Heimat ins Stadion einmarschieren. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird die Anzahl der
ausstehenden Trainingstermine nun immer weniger, dafür steigt die Aufregung
umso mehr. Das ist auch kein Wunder im Hinblick auf das größte Sport- und Kulturfest
der Welt. Für viele Teilnehmer/Innen werden die VIII. Gay Games in Köln ein
einmaliges und unvergessliches Erlebnis werden. Doch Trainerin Silvia Wetzel, die beide Bremer Teams
choreographiert und trainiert, sieht das Ganze positiv: „Wir müssen uns auf
unsere Choreografie, unsere Stärken und unser Können konzentrieren und das
Beste aus uns rausholen. Ob das letztendlich im nationalen und internationalen
Vergleich für eine Platzierung unter den ersten dreien reicht, werden wir erst
wissen, wenn wir die Wertung gesehen haben. Wir kennen die anderen Teams nicht
und wir wissen auch nicht, wie stark diese sind – von daher ist jede
Spekulation an dieser Stelle müßig. Beide Teams sind gut vorbereitet und
arbeiten hart an sich. Die verbleibenden acht Wochen werden wir nutzen, um
letzte „Schönheitskorrekturen“ vorzunehmen und dann müssen wir einfach
abwarten, wie wir uns im Wettbewerb behaupten können.“ Neben dem „normalen“ Training setzt Trainerin Silvia Wetzel
auf Ausdrucks- und Mentales Training, Videoanalyse und zusätzliche
Trainingseinheiten, um ihre Teams auf Hochform zu bringen. „Beim
Formationstanzen geht es nicht um die Leistung einer einzelne Tänzerin oder
eines einzelnen Tänzers – hier geht es darum, dass das Gesamtbild stimmt und
die Freude am Tanzen zum Ausdruck kommt. Die Herausforderung eines jeden
Trainers und einer jeden Trainerin ist es, die einzelnen Individuen im Team zu
einem stimmigen Gesamtbild zu formen, aus vielen Bewegungen einen
Bewegungsfluss zu erzeugen und die Tänzerinnen und Tänzer dazu zu bringen, die
Choreographie mit viel Ausdruck zu performen.“ Dass das nicht immer ganz einfach ist und viel Training
erfordert, versteht sich von selbst. Um diesbezüglich nichts dem Zufall zu
überlassen, absolviert Silvia Wetzel mit ihren Teams eine Woche vor dem Turnier
eine große gemeinsame Generalprobe vor Publikum. So gut vorbereitet und motiviert
sollten für die „Queens“ und die „breMENs“ die besten Voraussetzungen für ein
erfolgreiches Turnier in Köln gegeben sein! Wir drücken beiden Teams die Daumen und wünschen ihnen viel
Erfolg!
die Bremer Formationen sind bereit!
Es verbleiben nur noch wenige Tage, bis am 31. Juli 2010 die VIII Gay Games in Köln eröffnet werden. Viele Sportlerinnen und Sportler machen sich langsam auf den Weg, um am Samstag für ihre Nation ins Rhein-Energie-Stadion einlaufen zu können. Auch die beiden Formationsteams aus Bremen stehen in den Startlöchern und freuen sich auf ihren großen Auftritt am 05. August im Maritim Hotel am Heumarkt.
Im Rahmen des Tanzturniers – vom 03.08. bis 06.08.2010 – wird es auch erstmals in der Geschichte des Tanzsports ein Equality Formationsturnier geben. Neben den beiden Bremer Teams, den „Queens in Form-ation“ von der frauenTANZschule Bremen und der „breMENs Formation“ vom Club der Rosa Tanzenden, treten zwei Frauenformationen aus Köln, eine Frauenformation aus Hannover und ein Männerteam aus England im Formationswettbewerb an. Ein weiteres Team aus den USA ist im letzten Moment abgesprungen, so dass am Ende nur ein internationales Team am Turnier teilnehmen wird.
Um eine der begehrten Medallien mit nach Bremen zu holen und sich bestmöglich auf dieses große Sportereignis vorzubereiten, haben die „Queens“ und „breMENs“ weder Kosten noch Mühen gescheut. Neben dem wöchentlichen Training, Sondertraining, mentalem Training und Videoanalysen fand die Vorbereitung am vergangenen Sonntag bei einer öffentlichen Generalprobe in einem Gasthof in Riede ihren Abschluss.
Vor einem knapp 200 Frau und Mann starkem Publikum präsentierten die beiden Teams jeweils drei Durchgänge ihre Gay Games Choreografien. Für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher wurde, in Form eines großen Brunch Buffets, gesorgt. Trainerin und Choreografin der beiden Teams - Silvia Wetzel – führte das begeisterte Publikum an diesem Tag durch das rund dreistündige Programm und nutzte diesen Rahmen auch, um sich bei den Sponsoren der Formationen zu bedanken. Dazu zählen die Tanzarena Albanese, Deharde, Logemann aus Bremen, die die Räumlichkeiten für die Wochenendtrainings zur Verfügung gestellt haben. Das Frauen Computer Zentrum Bremen (Melanie Schütte und Dorothea Tristram) die die „Queens“ mit einer Geldspende unterstützten, anonyme Spender/Innen und die Consensus Maklerverbund GmbH (Geschäftsführer René Berends), die beide Teams mit Poloshirts für die Gay Games ausgestattet hat.
Auch die Medien waren in Form eines Fernsehteams von Radio Bremen bei der Generalprobe vertreten und haben die Trainerin, die Tänzerinnen und Tänzer durch den Vormittag begleitet und interviewt. Die Veranstaltung erreichte am frühen Nachmittag ihren Höhepunkt, mit dem Auftritt beider Teams in original Garderobe, der beim Publikum für große Begeisterung sorgte. Ein runder Abschluss einer gelungenen Veranstaltung.
Trainerin Silvia Wetzel hat sich für diese Art eines Abschlusstrainings entschieden, weil ein Training vor Publikum in ihren Augen eine optimale Vorbereitung auf ein Turnier bietet. „Für die Teams ist ein öffentliches Training die beste Möglichkeit, sich unter Turnierbedingungen auf einen Wettkampf vorzubereiten. Hier haben die Tänzerinnen und Tänzer die Chance, ihre Präsenz auf dem Tanzparkett zu erproben. Außerdem erleben sie hier schon die nervliche Anspannung vor und während eines Auftritts und können trainieren die Nervosität unter Kontrolle zu bekommen“ – so Silvia Wetzel.
Die beiden Teams von Silvia Wetzel sind doch sehr unterschiedlich – und das nicht nur, weil das eine Team aus Frauen und das andere Team aus Männern besteht. Während die Frauen schon seit langer Zeit tanzen, und auch vielfach im Einzeltanzsport zu Hause sind, ist es für die meisten Männer der erste Kontakt mit dem Tanzparkett. Und obwohl die Bremer Teams sich in Köln als Konkurrenten gegenüber stehen, gibt es doch gegenseitige Sympathie und Unterstützung und man freut sich gemeinsam auf das bevorstehende Ereignis in Köln.
Silvia Wetzel, die beide Choreografien entworfen hat und beide Teams trainiert, kennt natürlich die Stärken und Schwächen ihrer Jungs und Mädels und ist auch der Auffassung, dass man Männer und Frauen im Tanzsport nicht wirklich vergleichen kann. „Männer und Frauen gehen sehr unterschiedlich an den Tanzsport ran. Das war auch am Sonntag bei der Generalprobe deutlich zu sehen. Frauen bewegen sich auf einer viel emotionaleren Ebene, was bei den „Queens“ grade im ersten Durchgang zu erkennen war. Die drei Durchgänge der Mädels waren sehr unterschiedlich. Im dritten Durchgang, als sie ihre Nervosität ein bisschen abgelegt hatten, konnten sie dann aber ihre Leistung abrufen und sie mit einer guten Präsenz auf den Punkt bringen. Die Männer haben zwar mit der gleichen Aufregung zu kämpfen, aber sie gehen mit ihrer Aufregung ganz anders um als die Frauen. Den Männern ist es gelungen, in allen drei Durchgängen eine relativ konstante tänzerische Leistung zu präsentieren. Die Präsenz auf dem Tanzparkett hat sich dann bis zum dritten Durchgang deutlich gesteigert“ – so Silvia Wetzel.
Auf die Frage, was sie sich für Köln wünscht antwortete die Trainerin: „Für die beiden Teams wünsche ich mir, dass sie für ihren Fleiß und Ergeiz in Köln belohnt werden, vielleicht mit einer Medallie – Gold, Silber oder Bronze - das wäre schön. Generell wünsche ich mir, dass im gleichgeschlechtlichen Tanzsport der sportliche Aspekt mehr in den Fokus gerückt wird. Wenn Frauen mit Frauen, oder Männer mit Männern tanzen, dann ist die Motivation dafür nicht - wie gerne angenommen - die sexuelle Orientierung. Wir kommen zusammen, weil wir uns gerne zur Musik bewegen, weil wir Freude am Tanzen haben und uns sportlichen Herausforderungen stellen wollen. Hier geht es nicht um Kontaktsuche, sondern um Sportlerinnen und Sportler die den Tanzsport lieben. Auch heterosexuelle Männer und Frauen können in den Formationen tanzen und tun das teilweise auch schon. Es wäre schön, wenn dieser Aspekt mal in einem neuen Licht betrachtet werden würde.“
(Abdruck frei - Belege erbeten an Silvia Wetzel, Hemelinger Str. 56, 28205 Bremen)
Die Vorbereitungen auf die Gay Games sind im vollen
Gange
Auch bei den beiden Tanzformationen aus Bremen steigt die
Nervosität im Hinblick auf dieses großartige Ereignis. Mit den „Queens in
Form-ation“ der FrauenTANZschule Bremen und den „bre MENs“ vom Club der Rosa
Tanzenden sind zwei Teams in Köln am Start, die sich viel vorgenommen haben. Im
Zuge des Tanzturniers – vom 03. bis 06. August – wird neben Standard und
Latein, 10 Tänzen, Disco Fox Wettbewerb, Mixed Couples und Individual Line
Dance auch erstmals in der Geschichte der Gay Games ein Formationsturnier
ausgetragen. Durch die Tatsache, dass im Equality Tanzsport erstmals ein
Formationswettbewerb stattfindet, ist für die Teams auch unklar, welche
Mitbewerber um den heißbegehrten Platz
auf dem Siegertreppchen auf sie warten.
April 2010
Bremen mit zwei Tanzformationen bei Vom 31. Juli bis 07.
August 2010 findet in Köln – in Anlehnung an die Olympischen Spiele - das
größte Sport- und Kulturfest der Welt statt. Es wird ein Fest der offenen
Spiele gefeiert, an dem jede( r) partizipieren kann, unabhängig von seiner
sexuellen Orientierung, Religion, Nationalität oder ethnischen Herkunft. Das Motto der VIII. Gay Games in Köln lautet: „Be part of
it“ und das haben sich nicht nur etwa 12.000 Sportlerinnen und Sportler aus
über 70 Nationen auf die Fahne geschrieben, sondern auch zwei Tanz-Teams aus
Bremen. Erstmals in der Geschichte des (Equality-) Tanzsports wird
es im Rahmen eines Tanzturniers auch einen Wettbewerb für gleichgeschlechtliche
Formationen geben. Lediglich acht Formationen sind zu dieser Ausscheidung
zugelassen, die sich am Regelwerk des DTV orientiert. Mit den „Queen`s in
Form-ation“ der frauenTANZschule Bremen und den „breMENs“ vom Club der Rosa
Tanzenden sind gleich zwei Teams aus Bremen für den Wettbewerb registriert. Das zwanzigköpfige Frauenteam besteht schon seit 2000 und
wird seitdem von Silvia Wetzel, selbst jahrelang Formationstänzerin in
Bremerhaven und lizenzierte Wertungsrichterin, choreographiert und trainiert.
Silvia Wetzel, Begründerin der ersten Frauentanzschule Deutschlands, die mit
ihren „Queens“ schon etliche Showauftritte absolviert hat freut sich, nun auch
erstmals die Möglichkeit zu haben, sich mit nationalen und internationalen
Teams zu messen. Mit einer anspruchsvollen Choreographie zum Thema „Weltmusik“
erhofft sich das Team um Trainerin Wetzel einen der begehrten Medaillenränge.
Um sich diesen Traum zu erfüllen arbeiten die Frauen im Alter zwischen 22 und
64 mit Ehrgeiz und Ausdauer an ihrem Ziel und mit einem nicht zu verachtenden
Zeit- und Geldaufwand. Aber schaut man sich die Geschichte und die Erfolge des
Bremer Formationstanzens an, so ist dieses ehrgeizige Ziel nicht
ausgeschlossen. Silvia Wetzel: „Es macht mir großen Spaß mit einem Team zu
arbeiten, dass so ehrgeizig an seinem Traum arbeitet. Außerdem finde ich es
großartig, dass wir nun endlich die Möglichkeit haben, uns im Formationssport
zu messen. Ich bin sehr gespannt auf die anderen Teams und freue mich schon
jetzt, sie im August in Köln zu sehen“. Auch die Herren vom „Club der Rosa Tanzenden Bremen“ werden
von Silvia Wetzel trainiert und choreographiert und so steht die gebürtige
Bremerin gleich mit zwei Formationen vor dem Ziel Edelmetall mit in die Heimat
zu bringen. (Abdruck frei - Belege erbeten an Silvia Wetzel, Hemelinger Str. 56, 28205 Bremen).
Gay Games in Köln
vertreten